Kirchen

Dom

Der Würzburger Dom ist eines der zentralsten Bauwerke der Würzburger Innenstadt und auf jeden Fall einen Besuch wert. Der Dom, wie man ihn heute sieht, wurde von 1040 bis 1188 zuerst von Bischof Bruno, dann von seinem Nachfolger Bischof Adalbero gebaut. Der Innenraum ist aufwändig gestaltet und enthält Werke vieler verschiedener Künstler. Besonders sehenswert ist unter anderem der Kreuzgang und vor allem die von Balthasar Neumann gebaute Schönbornkapelle mit ihrer sehr prunkvollen Ausstattung; allerdings darf
diese nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Käppele

Das Wort „Käppele“ bezeichnete ursprünglich eine kleine Kapelle (1650 erbaut) zur Ehre Mariens, die neben der heute mit „Käppele“ bezeichneten Wallfahrtskirche steht. Diese Kirche wurde 1748-1750 von Balthasar Neumann erbaut und in den Jahren 1750-1800 mit einer sehr prachtvollen Innenausstattung im Stil des Rokoko und Frühklassizismus ausgestattet. Abgesehen davon ist das Käppele mit seiner schönen Lage auf dem Nikolausberg in der Nähe der Festung Marienberg, dem wunderschönen Ausblick auf die Stadt Würzburg und dem Stationsweg mit Figuren von Peter Wagner einen Ausflug wert.

Marienkapelle

Die Marienkapelle ist direkt am Marktplatz von Würzburg gelegen und kann daher leicht im Rahmen eines Stadtbummels oder eines Rundgangs durch die Innenstadt besichtigt werden. Die Kirche wurde auf den Überresten einer Synagoge gebaut, die im Zuge der Vernichtung der jüdischen Gemeinde in Würzburg im Jahr 1349 zerstört wurde. Das jüdische Ritualbad, Mikwe, befindet sich heute noch unter der Sakristei. Die Marienkapelle gilt als Meisterwerk der Baukunst der Spätgotik in ganz Unterfranken und ist außerdem vor allem wegen der zahlreichen Werke Tilman Riemenschneiders (unter anderem die Adam und Eva Figuren am Marktportal) und der Grablege Balthasar Neumanns bekannt.

Neumünster

Die Neumünster Kirche neben dem Dom ist hauptsächlich eine Stätte der Verehrung des Heiligen Sankt Kilian und seiner Gefährten Kolonat und Totnan, die an dieser ihren Märthyrertod gefunden haben sollen. Viele der Werke Tilman Riemenschneiders sollen sich hier befunden haben, sind jedoch leider bei der Bombardierung Würzburgs am 16. März 1945 verbrannt. Trotzdem ist das Neumünster sehenswert. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind hier die Kiliansgruft, in der man den Kiliansaltar, -schrein, -sarg und –brunnen besichtigen kann. Weiterhin das Kruzifix, das Christus mit verschränkten Armen zeig sowie außerdem das sich an die Kirche anschließende ‚Lusamgärtlein‘, das eine Gedenkstätte für den Minnesänger Walther von der Vogelweide darstellt.

Stift Haug

Das Stift Haug gehörte eigentlich zu den bedeutendsten Kirchenbauten im barocken Stil. Leider wurde auch diese Kirche bei der Bombardierung Würzburgs fast vollständig zerstört, so dass von der barocken Innenausstattung kaum noch etwas übrig war. Heute erstrahlt die von Antonio Petrini gebaute Kirche in neuem Glanz und setzt mit der neu renovierten Innenausstattung moderne Akzente. Mit der Werktagskapelle (Friedenskapelle) soll ein Zeichen gesetzt werden und dazu aufgefordert werden sich für den Frieden in der Welt einzusetzen.

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