Museen

Domschatz

Der Würzburger Domschatz ist eine Ausstellung der ganz besonderen Art. Die
Ausstellungsräume sind nicht, wie sonst üblich, chronologisch geordnet, sondern nach
Funktionen, die der Dom erfüllt. Deshalb unterscheidet man Ausstellungsstücke aus
Grabfunden (Dom als Grablege), Instrumente für den Gottesdienst (Dom als Raum der
Liturgie) und Insignien der Bischöfe (Dom als Bischofskirche) in je unterschiedlichen
Räumen. Durch Beleuchtung und Musik wird eine sehr spezielle Stimmung geschaffen,
in der die christliche Religiösität in besonderem Maße erfahrbar wird.

Kulturspeicher

Der Kulturspeicher Würzburg ist eigentlich ein 1904 erbautes Lagerhaus, das durch
Umgestaltung und Umfunktionierung heute neben einem Museum für Kunst der
Moderne und der Gegenwart (mit einer Sammlung Peter C. Rupperts und der
Städtischen Sammlung, sowie verschiedenen variierenden Ausstellungen zu diversen
Themen), BBK- Galerie, Kaberett, Künstlerwerkstatt, Restaurant und Tanzspeicher
beherbergt. So bietet der Kulturspeicher ein vielseitiges Angebot an Kunst und
Kultur am Hafen.

Martin von Wagner Museum

Das Martin von Wagner Museum ist ein Universitätsmuseum der
Universität Würzburg, das durch Kunstsammlung Martin von Wagners
erweitert wurde und daher seinen Namen trägt. Das Museum umfasst
eine Antikensammlung (zum Beispiel griechische Vasen), eine
Gemäldegalerie (unter anderem Werke von Giovanni Battista Tiepolo
und Tilman Riemenschneider) und einer Graphischen Sammlung
(Werke von Federico Baroccis und Albrecht Dürer).
Besonders für historisch oder archäologisch interessierte Besucher ist
der Besuch des Museums lohnend, aber auch alle anderen werden die
einzelnen Ausstellungen sicherlich interessant finden; außerdem steht
die Besichtigung der Sammlungen netterweise jedem Besucher
kostenlos zur Verfügung.
Durch die Lage im Südflügel der Residenz kann man eine Besichtigung
von Residenz und Martin von Wagner Museum ideal kombinieren und
danach eventuell einen Spaziergang durch den Hofgarten machen.

Museum am Dom

Das Museum am Dom widmet sich einem großen Kunstspektrum (ca. 10 Jhd.-
21.Jhd.), wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der „Interaktion“ von Kunstwerk
und Betrachter liegt. Die ausgestellten Kunstwerke sollen existentielle Fragen
und Themen des aktuellen Lebens aufwerfen und auch weniger religiöse
Besucher zumindest zum Nachdenken anregen. Interessant sind außerdem die
zahlreichen Führungen, die die ausgestellten Kunstwerke oft unter einem ganz
bestimmten Aspekt betrachtet. Und auch für jüngere Besucher des Museums
sollte es nicht langweilig werden, da das Museum am Dom besonders für Kinder
zugeschnittene museumspädagogische Konzepte in Form von Führungen und
Workshops anbietet.

Röntgen Gedächtnisstätte

Die Wilhelm Röntgen Gedächtnisstätte befindet sich im ehemaligen
Physikalischen Institut der Universität Würzburg (heute: Fachhochschule
Würzburg am Röntgenring), dort, wo Wilhelm Conrad Röntgen am 08.
November 1896 die nach ihm benannten „Röntgenstrahlen“ entdeckt
hat. In der Gedächtnisstätte wird ein kleiner Einblick in das Schaffen
Röntgens gegeben und einige Versuche exemplarisch dargestellt. Durch
einen Videofilm werden dem Besucher einige Hintergrundinformationen
zu Röntgen (Leben und Werk) und der Gedächtnisstätte, sowie die
Entstehung von Röntgenstrahlung anhand einer Computeranimation
dargestellt.

Sieboldmuseum

Das Sieboldmuseum wurde zu Ehren des Würzburger Arztes und Japanforschers
Philipp Franz von Siebold eröffnet und zeigt erhaltene Ausstellungsstücke der
Familie Siebold. Weiterhin finden in regelmäßigen Abständen besondere
Ausstellungen oder Aktivitäten statt, die zu einem Besuch einladen. Unterstützt
wird das Museum von der Siebold- Gesellschaft, deren Ziele ganz nach dem Motto
Siebolds ein „friedliches Miteinander“ sowie die Unterstützung von
Kommunikation und Interaktion zwischen Japan und Deutschland sind.

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